Mehrfach wurde betont, wie wichtig sichtbare und gut erreichbare Ansprechpersonen vor Ort sind – sowohl in Kommunen als auch an Schulen, in Jugendzentren oder Beratungsstellen. Dabei ging es auch um die Frage, wie bestehende Angebote besser vernetzt und Informationen leichter zugänglich gemacht werden können.
Beiträge von LSVD+ und Strong! machten zudem deutlich, dass viele queerfeindliche Vorfälle, die junge Menschen erleben, weiterhin nicht an Anlaufstellen oder Polizei gemeldet werden und lokale Unterstützungsangebote deshalb eine wichtige Rolle spielen.
Als wichtige Supportmöglichkeiten nannten die Teilnehmenden außerdem digitale Austauschformate wie unseren Abend, regionale Vernetzungstreffen und Fortbildungsangebote für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Besonders hervorgehoben wurde der Wunsch nach mehr Austausch zwischen Jugendgruppen, Beratungsstellen und queeren Organisationen in Bayern.
Mit dem Projekt „QueerStart“ wird der Aufbau von queeren Jugendgruppen in ländlichen Gebieten gefördert. Durch Beratung, Begleitung, Schulung und einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit, wird der Aufbau von nachhaltigen Gruppenstrukturen gefördert und die Sichtbarkeit von queeren Jugendlichen im ländlichen Raum gestärkt
Bericht: Markus Apel (www.queeresnetzwerk.bayern)